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Das rote Licht der Ampel sendet eine wohlige Wärme in die nächtlichen
Straßen. Mein frisch polierter, roter VW Golf rollt langsam
und ruhig auf sie zu. Das Flackern der bunten Leuchtreklamen hat
in der Stille eine fast hypnotische Wirkung, unterbrochen nur von
den im Rückspiegel auftauchenden Scheinwerfern eines anderen
Autos. Er bleibt neben mir stehen. Ein sanfter Druck auf das Gaspedal
lässt meinen Motor aufheulen. Er jagt seine Drehzahl nach oben.
Er will es also wissen… Ich schau rüber, ihm direkt in
die Augen, wieder auf die Ampel. Sie muss jetzt gleich umspringen.
Gelb… Ich lass die Kupplung schon langsam kommen. Mein rechter
Fuß tippt nervös immer wieder aufs Gas. Bloß nicht
zwinkern, nicht im entscheidenden Moment den Bruchteil einer Sekunde
zu spät reagieren. Alles muss passen, nicht zuviel Gas geben,
sonst drehen die Reifen zu stark durch und ich rühr mich nicht
vom Fleck. GRÜN! Los jetzt… Mit voller Kraft drückt
mein Bein das Gaspedal zu Boden, der Schleifpunkt der Kupplung wird
ohne zögern übersprungen. Das Auto bäumt sich auf,
die Beschleunigung drückt mich in den Sitz, wie eine freigelassene
Raubkatze springt der Wagen nach vorne… und steht. „Kein
Problem, versuchs nochmal. Du musst den Schleifpunkt finden und
dann kurz halten“, meint mein Fahrlehrer „und gib nicht
soviel Gas, immer ganz ruhig.“
Die Realität will halt nicht immer so, wie man selbst möchte,
aber zum Glück gibt es ja Videospiele zum austoben. Und für
Straßenrennen greift man zu Need for Speed – Underground
oder besser doch nicht? Need for Speed startete ruhmreich und mit
Simulationsanspruch auf dem 3DO, der letzte Streich war auf der
Xbox – vorsichtig ausgedrückt – enttäuschend.
Das Konzept wurde daher stark modifiziert, Tunen und Aufmotzen von
normalen Autos und die Raserei in der nächtlichen Großstadt
sind nun Schwerpunkt statt wilder Verfolgungsjagden mit der Polizei
über weitläufige Landstraßen. Nach der üblichen
Anlage eines neuen Profils wagt ihr euch in den Untergrund (alternativ
sind die verschiedenen Wettkämpfe auch einzeln als Quick Race
anwählbar). Aus dem zu Beginn stark begrenzten Fuhrpark wird
der passende Untersatz (z.B. Peugeot 206, VW Golf, Mazda MX-5) ausgewählt
und schon könnt ihr euch auf die Straße trauen.
Notiz nimmt aber niemand von eurem Großserienstandardauto,
Aufmerksamkeit und Respekt will hart erarbeitet werden. Dazu warten
111 Wettkämpfe auf den Spieler, durch die ihr euch nach und
nach durchschlagen müsst. Auswählen darf man die Reihenfolge
hier nur teilweise, meistens ist der nächste Wettbewerb vorgeschrieben
und muss dann für weiteres Vorankommen bestanden, d.h. gewonnen
werden. Um das etwas zu erleichtern, dürft ihr vor jedem einzelnen
Wettkampf den Schwierigkeitsgrad neu festlegen (leicht, mittel oder
schwer), wodurch gleichzeitig auch das erzielbare Preisgeld bestimmt
wird. Neben den üblichen Wettkämpfen wie Einzelrennen,
Fahrt gegen die Uhr oder Turnier beweist ihr euch bei den Drag Races
und Drift Races, die spielerisch eigenständig und halbwegs
innovativ sind.
Beim Drift Race fahrt ihr vier Runden auf einem kleinen, engen Kurs
und versucht durch wildes Driften möglichst viele Driftpunkte
zusammen zu bekommen. Übertrefft ihr während eines Drifts
bestimmte Punktestände, kommt noch ein Multiplikator ins Spiel,
der bei zu langsamen Fahren oder Bandenkontakt wieder reduziert
wird. Drei Konkurrenten versuchen - für den Spieler unsichtbar
– das gleiche, wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.
Mit den lahmen Karren zu Beginn will das Driften noch nicht wirklich
gut gelingen, mit den hochgezüchteten PS-Monstern am Schluss
wird es zu einfach. Spaß macht es irgendwo dazwischen.
Etwas anders verhält es sich bei den Drag Races. Wieder nur
drei Konkurrenten – und um es vorweg zu nehmen: Bis auf einige
wenige Rennen gegen einen Konkurrenten, tretet ihr, wenn dann gegen
genau drei Konkurrenten an – gilt es diesmal bei einem klassischen
Beschleunigungsrennen auszustechen. Die recht kurze Strecke (Fahrtzeit
rund 30 Sekunden) ist dabei zu Beginn des Spiels noch schnurgerade,
jeder Wagen hat seine eigene Spur. Der Kniff liegt im richtigen
Schalten, manuelles Gangeinlegen wird vom Spiel als absolute Pflicht
vorgegeben. Der Drehzahlmesser wird dazu auch gleich über die
gesamte Höhe links auf dem Bildschirm angezeigt. Eine Warnlampe
und Hinweise zum Erfolg des Timings („Perfect Shift“)
helfen außerdem, die optimale Beschleunigung hinzubekommen.
So solltet ihr der Konkurrenz schnell den Auspuff zeigen, bleibt
der Verkehr als Problem.
Sowohl vereinzelter Querverkehr an Kreuzungen als auch Autos auf
den normalen Fahrspuren können euch das Leben schwer machen.
Hier hilft nur die schnelle Reaktion und ausweichen. Das eigene
Auto klebt aber wie auf einer Carrera-Bahn in seiner Spur und muss
erst durch längeren und deutlichen Analog-Stick-Einsatz zum
Wechsel ermuntert werden. Hört ihr zu früh mit dem lenken
auf und seid dabei noch halb auf eurer ursprünglichen Spur,
zieht der Wagen auch gerne auf diese zurück – den darauf
folgenden Crash anteilslos ignorierend. Mit den eher langsamen Autos
zu Beginn sind die Drag-Races trotzdem ein echtes Highlight und
machen eine Menge Spaß. Vor allen Dingen, wenn man sich im
Windschatten langsam an den Erstplatzierten heransaugt, die Spur
wechselt und mit dem Geschwindigkeitsüberschuss plus Nitrounterstützung
über eine Rampe den heranrasenden Güterzug überspringt
und Millisekunden vor dem Gegner über die Ziellinie rauscht,
ist ganze Racing pur! Später mutiert das Spektakel aber zum
reinen Glücksspiel. Die Autos werden deutlich schneller, die
Kurse schwieriger, die Gegner härter. In leichten Kurven versucht
das eigene Auto nach wie vor automatisch die Spur zu halten, durch
die Physik-Engine wird es aber natürlich nach außen getrieben,
ragt in eine andere Spur hinein und kollidiert dort mit einer Mauer
oder einem anderen Auto. Das passiert nicht einmal, sondern oft.
Auch sonst wird man immer wieder in irgendwas hineinrasen, ohne
so recht zu wissen, wie man es hätte verhindern können.
Die CPU-Fahrer brausen derweil schnell voran. Einen eigenen Sieg
werdet ihr dann i.d.R. deshalb feiern, weil die Konkurrenz im richtigen
Moment einen Unfall gebaut hat (kommt aber auch öfter mal vor),
während ihr durchgekommen seid. Und solange startet man den
entsprechenden Lauf immer wieder neu.
Die Wettkämpfe der Kategorie „üblich“ laufen
hingegen nach dem altbekannten NfS-Muster ab, nur gestartet wird
jetzt nebeneinander, wie es sich für ein Underground-Straßenrennen
gehört. Die Strecken führen euch auf verschiedenen Wegen
durch [u: eine] nächtliche Metropole. Sowohl Rundkurse als
auch „von-A-nach-B“-Strecken stehen dabei auf dem Programm.
Der fahrerische Anspruch fällt serientypisch gering aus. Wie
beim Vorgänger NfS-HP2 könnt ihr auch wieder allerhand
Abkürzungen oder kurze Parallelrouten entdecken und nutzen.
Dafür bekommt ihr auch noch einige Kudo… ähm…
style-points gutgeschrieben.
EA hat sich hier hemmungslos bei der Konkurrenz bedient und so bekommt
ihr eure style-points zusätzlich noch fürs Driften, Sprünge
oder nahes Vorbeifahren am Verkehr. Der Verkehr ist bei den Rennen
im Normalfall ähnlich aktiv wie bei den Drag Races, d.h. hin
und wieder tauchen mal ein oder maximal zwei Autos als Querverkehr
auf, dazu kommt noch eine überschaubare Anzahl Fahrzeuge, die
mit euch auf der gleichen Straße unterwegs sind. Mal abgesehen
davon, dass die Autos ziemlich armselig aussehen (etwa wie in GTA-VC)
und es in der Stadt wohl nur drei unterschiedliche Fabrikate gibt,
fehlt hier völlig das Gefühl eines Burnout 2, mitten in
die Rushour gekommen zu sein oder ständig mit der Lichthupe
angeblinkt zu werden. Auf den Straßen von NfSU ist ziemlich
wenig los. Trotzdem rauscht ihr immer wieder in ein Auto hinein.
Der Verkehr ist gescripted, kommt also nur zu festgelegten Zeiten
ins Bild, wobei die Fahrspur variabel ist. Aber natürlich sind
die Stellen oft eng, in schnellen Kurven und grundsätzlich
unübersichtlich. Passiert dann auch noch in der letzten Runde
ein Crash, steigt der Frustfaktor schnell. Vorher ist es hingegen
eher egal, wieviele Unfälle man baut. Die CPU neigt nämlich
dazu, nach einem Crash des Spielers, selbst auch sofort einen Unfall
zu bauen. Ansonsten macht sie einen recht aufgeweckten Eindruck.
Die KI-Fahrer sind in der Wahl ihres Weges und ihrer Linie sehr
variabel inklusive kleinerer Rammeinlagen gegen den Spieler und
eigener Fehler/Crashes. Trotzdem wirken sie sehr gekünzelt.
Sie schaffen es in schnellen Kurven ohne Probleme deutlich schneller
als der Spieler zu fahren und ziehen trotzdem wie an einer Schnur
gezogen noch nach innen, sie fahren deutlich abgebremst völlig
stumpf gegen einen Brückenpfeiler oder denken nicht im Traum
daran zu überholen, obwohl man extra langsam durch eine lang
gezogene Kurve rollt. Selbstverständlich hat EA auch noch einen
sehr kräftigen Gummibandeffekt integriert, die Geschwindigkeit,
mit der Rückstände aufgeholt werden oder der eigene Vorsprung
wegschmilzen kann, ist z.T. erschreckend. Als Folge dieses Features
werden Rennen nahezu immer erst in der letzten Runde entschieden,
die KI fährt euch aber auch nicht auf und davon, so dass ihr
eure Fehler wieder ausbügeln könnt. Ein Fehler und gleich
das Rennen neu starten zu müssen wie bei PGR2 auf Platin üblich,
hat man hier glücklicherweise nicht nötig.
Nach einem erfolgreichen Rennen bekommt man das Preisgeld und es
folgt die Abrechnung der style-points. Hier spielt der „Reputation“–Faktor
eine wichtige Rolle, der kurz gesagt den „Coolness“-Grad
eures Vierrades widerspiegelt und mit den erzielten style-points
multipliziert wird. Durch die insgesamt im Spiel erzielten style-points
schaltet ihr wiederum „Verschönerungen“, technische
Verbesserungen und neue Autos frei (hauptsächlich Japaner,
wie Toyota Supra, Mitsubishi Lancer und Nissan 350Z, insgesamt sind
20 Basisautos im Spiel vorhanden). Die zahllosen Tuningteile wurden
von namhaften Herstellern lizenziert, z.B. BBS oder Brembo.
Dabei wird grundsätzlich zwischen optischen Veränderungen
und Performance-Upgrades unterschieden. Die Performance der leistungsrelevanten
Teile (Turbo, Nitroeinspritzung, Federung, Motor, Reifen usw.) kann
bzw. besser gesagt sollte in drei Stufen verbessert werden. Die
Upgrades spielt ihr nämlich zu festgelegten Zeitpunkten im
Game frei und sie werden für Erfolge bei den nächsten
Rennen eigentlich zwingend gebraucht. Also werdet ihr hier schlicht
und einfach immer das Bestmögliche kaufen müssen. Ein
einfaches Komplett-Upgrade wie in NfS – Brennender Asphalt
hätte es auch getan. Auf Einstell- (z.B. Getriebeübersetzung)
und Auswahlmöglichkeiten (z.B. Reifensorte) müsst ihr
verzichten, das hat in einem Arcade-Racer aber auch nicht unbedingt
etwas zu suchen. Deutlich mehr Vielfalt und Optionen bieten die
optischen Upgrades, die dafür keinerlei Auswirkungen auf das
Fahrverhalten haben – auch Spoiler z.B. dienen nur der Optik
– stattdessen aber euren Reputation-Faktor verbessern.
Spoiler, Schweller, Motorhauben und Dachkonstruktionen warten in
verschiedensten aber noch überschaubaren Versionen auf den
Einbau, während ihr bei den Vinylaufklebern von der Auswahl
geradezu erschlagen werdet. Vom einfachen Rallyestreifen über
Graffiti-Schriften und Hersteller-Logos bis hin zu dreifarbigen
„Gemälden“ könnt ihr alles in bis zu vier
Lagen übereinander aufs Auto klatschen, was gefällt. Die
passenden Farbkombinationen (anfangs habt ihr grad eine Handvoll
Farben zur Auswahl, weitere bis zu Metallic- und Effektlacken müssen
freigespielt und –gekauft werden), kleine Werbeaufkleber der
Hersteller, Neon-Röhren für den Unterboden, andere Scheinwerfer,
verdunkelte Scheiben und natürlich unterschiedliche Felgen
könnt ihr montieren und das individuelle Proll-Car nimmt so
langsam Gestalt an. Die virtuelle Schrauberei und Optimierung am
Design kann richtig zeitaufwendig werden, wenn man anfängt,
verschiedene Kombinationen von Vinyls am besten noch in unterschiedlichen
Farben auszuprobieren. Die umständliche Menüführung
ist nicht wirklich optimal gelöst, trotzdem bastelt man jederzeit
motiviert herum, zweifellos die größte Stärke des
Titels. Wer genug von seinem Startauto hat, kann es einfach gegen
ein anderes eintauschen. Die gesamten Modifikationen werden dabei
übernommen, wodurch die Unterschiede bei der Performance der
Autos sehr gering ausfallen. Natürlich sehen die Teile nicht
unbedingt optimal auf dem neuen Auto aus, es passt nicht so hundertprozentig,
da muss man gleich wieder ran und wieder eine halbe Stunde alles
austesten. Schließlich muss der Wagen perfekt aussehen, wenn
er aufs Cover eines Tuning-Magazins kommt, die man für besondere
Leistungen freischaltet.
Das Fahrverhalten der verschiedenen Autos unterscheidet sich nur
marginal. Wer die Vorgänger gespielt hat, weiß in etwa,
was für ein Fahrgefühl ihn erwartet und wird mit den Autos
ohne Probleme zurechtkommen. Der eigene Wagen reagiert recht direkt
auf die Steuerbefehle, außergewöhnlich genau lässt
sich das Auto aber nicht um den Kurs jagen. Ein weiterer Grund,
warum man immer mal wieder irgendwo gegen kracht. Für die wenigen
engeren Kurven solltet ihr kurz den Finger vom Gas nehmen, wodurch
der Wagen sofort besser einlenkt. Richtig runterbremsen müsst
ihr praktisch nie, ist die Kurve wirklich zu eng, könnt ihr
euch zur Not auch mit einem kurzen Streifen der Bande retten, was
nur etwas Geschwindigkeit kostet. Ansonsten darf wie in den Vorgängern
mit Vollgas gebrettert werden.
Die nächtliche City lädt auch geradezu dazu ein. Mal fahrt
ihr eine breite Einkaufsstraße mit drei riesigen Sprüngen
entlang, dann fliegt ihr über eine aufgeklappte Brücke,
prescht durch einen trockenen Kanal oder jagt durch die engen Gassen
Chinatowns. Es gibt zwar sehr viele verschiedene Strecken, sie setzen
sich aber immer wieder aus den gleichen Teilstücken zusammen,
so dass sich sehr viel wiederholt. Das Stadtszenario selbst wurde
abwechslungsreich gestaltet, optisch aber für Xbox-Verhältnisse
auch nicht gerade überragend modelliert. In kaum gekannte Höhen
wurde hingegen das Geschwindigkeitsgefühl durch einige optische
Effekte getrieben. Die zahllosen Lichteffekte von Straßenlaternen
und Leuchtreklamen werden leicht verwischt nachgezogen, ab einer
bestimmten Geschwindigkeit oder bei Nitroeinsatz wird die gesamte
Umgebung verschwommen dargestellt. Dadurch wird eine Art Tunnelblick
erzielt, der gerade bei hohem Tempo auf den engeren Abschnitten
äußerst beeindruckend wirkt. Die Grafik leidet aber gleichzeitig
unter häufigen Rucklern, sowie einer allgemein niedrigen Framerate.
Etwas besser kommt der Sound daher. Die Motoren klingen endlich
mal richtig satt. Die sehr gut zum Spiel passenden Musikstücke
platzieren sich irgendwo zwischen Rock und Hip Hop. Unverständlicherweise
kann man keine eigene Musik einbauen, was beim direkten Vorgänger
noch ohne Probleme klappte. Nicht nachvollziehbar ist auch EAs Abneigung
gegenüber Xbox Live, so dass nur die PS2-Version online geht.
Multiplayer-Freunde dürfen sich maximal zu zweit gleichzeitig
im Splitscreen vergnügen. Diese ganzen Technikeinschränkungen
(Grafik, keine eigenen Songs, kein 4-Player-Modi) wirken sehr PS2-optimiert,
womit die Xbox-Version erst einmal das Prädikat lieblose Umsetzung
verpasst bekommt.
FAZIT
Endlich kann man sein liebes kleines Auto zum Pistenmonster
verwandeln. Darauf hat die Welt - wenn man sich die Verkaufs-zahlen
ansieht - nur gewartet. Der Tuningaspekt macht dann auch den
großen Reiz von NFSU aus. Ansonsten hat EA nämlich
nur routinierte Fließbandware abgeliefert. Das wirklich
gute Geschwindigkeitsgefühl wird durch ständiges Ruckeln
sehr gestört, die Optik ist allgemein gut, aber nicht spektakulär
Die Rennen werden durch den zu starken Gummibandeffekt schnell
zum Glücksspiel, die ungenaue Steuerung und der Verkehr
tragen auch ihren Teil dazu bei. Die Aspekt Style-Points wurde
verschenkt, weil alles wichtige auch so freigespielt wird, nur
für die Vinyls und einige Autova-rianten muss man wirklich
fleißig Punkte sammeln. Trotzdem macht das Spiel doch
eine ganze Weile Spaß, insbesondere die Drag-Races zu
Beginn. Bis man alle Abkürzungen entdeckt hat und das eigene
Auto wirklich gut aus-sieht, vergehen einige Stunden. Die meisten
spielerischen Mängel fallen erst im Laufe der Zeit auf.
Wer mit Tuning nichts anfangen kann, macht aber am besten trotzdem
einen Bogen um NFSU und greift zu Burnout 2, das spielerisch
ähnlich ist, aber eine bessere Grafik und Steuerung hat. |
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