 |
Erklärung
der Spielstatus-Symbole unter den Games

Die Texte stammen aus Postings, die ich in verschiedenen Foren abgetippt
habe.
Für eine vernünftige, knappe Spielbesprechung reicht momentan
die Zeit nicht
(ist aber alles in Arbeit).
Call of Duty 2 |
Höchste Schwierigkeitsstufe, höchster Spielspaß.
Hab zwar die niedrigeren Schwierigkeitsgrade gar nicht probiert, möchte
diese Behauptung aber trotzdem stehen lassen. CoD2 führt das
Ego-Shooter-Genre spielerisch nicht in neue Regionen, präsentiert
sich aber mit so einer bedrückenden, authentisch wirkenden Atmosphäre,
wie man es vorher in keinem Weltkriegsshooter gesehen hat. Packende
Kämpfe, wunderschöne Rauchschwaden, recht clevere Gegner
und einfach überall Action bis zum Umfallen. Deckung suchen,
ballern, aufspringen und zur nächsten Deckung sprinten, wieder
ein bißchen den Gegner unter Feuer nehmen und sich vorsichtig
vor tasten. Z.T. kommt man nicht weiter und muss die gegn. Stellungen
umgehen oder sich mit Rauchgranaten Deckung verschaffen. Wer gemütlich
hinter einer Mauer wartet, fällt vor Schreck tot um, wenn ein
Deutscher plötzlich über die Mauer springt und einem den
Gewehrkolben ins Gesicht schlägt. Die taktischen Kämpfe
in engen Häusergassen machen den größten Reiz aus,
dazu gibt es aber auch wahre Massenschlachten mit 100 und mehr Gegnern.
Grafik ist toll, Sound erst recht. Prima Spiel, kaufen. |
 |
|
|
|
|
Ghost Recon Advanced Warfighter
(wieder verkauft) |
GRAW gehörte zu den Spielen, auf die ich mich nach
Vorberichten und Videos im Netz am meisten gefreut habe. Die Grafik
sah einfach nur unglaublich aus und die aus Full Spectrum Warrior
geklauten "Anweisungsmarker" für die eigenen Soldaten
weckten bei mir die Hoffnung auf ein ähnlich taktisches Spielvergnügen.
Tatsächlich kann GRAW diese Erwartungen nur teilweise erfüllen.
Die Grafik ist so phänomenal wie sie in Videos ausschaut, aber
dafür läuft es nicht wirklich weich und flüssig. Außerdem
fehlt der Stadt doch etwas Leben (Türen lassen sich nicht öffnen;
man sieht kein Haus von Innen!), Kleinigkeiten wie falsche Spiegelungen
in Schaufenstern fallen da kaum noch auf.
Viel problematischer ist der Spielablauf selbst. Während an der
Steuerung wenig zu mäkeln ist (nur das "An-die-Wand-lehnen-Feature"
ist etwas hakelig), nerven eigene wie gegnerische Soldaten durch ihr
unglaublich dämliches Verhalten. Ballert man den Kameraden der
Wache über den Haufen, heißt das noch lange nicht, dass
sie sich drum kümmern könnte. Beim nächsten Mal wird
man aus 300m von einem Sniper mit einem Schuss erledigt, ohne auch
nur den Hauch einer Chance zu haben. Die eigenen Teamkollegen verweigern
grundsätzlich alle Befehle und machen was sie wollen und das
auch noch richtig beschissen. Ob sinnloses Geballer auf geschützte
Gegner, während man sich gerade anschleichen wollte, oder selbstmörderische
Angriffstaktiken, wenn man einen Feind ausschalten lassen wollte.
Sie können sich sogar (unfreiweillig und ungeplant) selbst in
die Luft sprengen, wahre Helden halt. Davon wird die auf normalem
Schwierigkeitsgrad außerdem zu einfache Solo-Kampagne noch arg
nach unten gezogen, der Spielspaß bleibt größtenteils
auf der Strecken.
Die vielversprechenden Online-Modi bringen da auch nicht viel mehr
ein. Wirklich Spaß gemacht hat mir die Koop-Kampagne, die aber
leider nur aus vier Einzelmissionen besteht. Besonders zu zweit (sehr
spannend), zu viert (schöne Teamaction) und zu acht (viel Koordinationszwang)
macht das richtig Laune, es ist halt nur zu wenig. Die anderen Modi
sind entweder spaßfrei (Basis verteidigen gegen CPU-Gegner z.B.)
oder leiden unter der Spielmechanik (Deathmatch dank Sniper-Camping
todlangweilig). Daher hab ich das Spiel auch zügig verkauft. |
 |
|
|
|
|
 |
Das Durchzocken von Kameo hat eine Menge Spaß
gemacht, wirkt aber beim zielgerichteten Durchspielen doch etwas kurz.
Vor allen Dingen wiederholen sich bestimmte Spielmuster leider immer
wieder (Zugang zum Schattentroll in irgendeiner Höhle freilegen,
dafür ein/zwei Aufgaben lösen; Kampf gegen den Schattentroll;
Eingriffe in die große Hauptschlacht).
Und die Kamera nervt. Auch im letzten Fight gegen den Obertroll verliert
man einfach den Überblick - egal wieviel ich mit dem rechten
Stick manuell justiere. Genau das Gleiche beim Wechseln in bestimmte
Moves (z.B. diese Eisstäbe verschießen mit Chilla oder
die Bomben von Thermite); da ändert sich der Blickwinkel derart
schnell und z.T. völlig, dass ich nicht mehr wußte, wo
ich gerade bin. Das sind dann die Sekundenbruchteile, die sofort wieder
Energie kosten.
Naja, mir fehlen jetzt noch soviele Früchte und sonstige Sachen
(ich war gestern sogar im Palast - kann man da eigentlich zu Beginn
des Spiels nicht hin oder war ich einfach zu blöd, es zu versuchen?),
von den A-Rankings ganz zu schweigen, werde es also sicher noch eine
Weile spielen. |
 |
|
|
|
|
King Kong
(ausgeliehen) |
Bedenkt man die Einschränkungen durch die Filmvorlage
muss man King Kong zugestehen, dass es seine Sache gut macht und eine
gute Filmumsetzungen darstellt. Vor allen Dingen die Tatsache, dass
man gerade nicht ein 08/15-Ego-Shooter aus der Filmumsetzung gemacht
hat, sondern im Gegenteil versucht hat, durch halbwegs innovative
Gestaltung des Spiels das Flair des Films einzufangen, gefällt
mir. Als Spiel im Action-Adventure-Genre (und da würde ich es
trotz der Ego-Perspektive einordnen) ist es sicher nur solide, als
Filmumsetzungen hingegen sehr gelungen.
Ich würde ein 7 von 10 geben.
Eine Kaufwarnung gibt es trotzdem, weil es - bei zügiger Vorgehensweise
- nach rund 6 Stunden durch ist. Zwar kann man noch auf Highscore-Jagd
gehen, um einige Extras freizuspielen, sonstige Modi oder andere Überraschungen/Motivationen
gibt es aber nicht. |
 |
|
|
|
|
 |
"Habs gestern noch mal länger und ohne "Alles-was-teuer-gekauft-wurde-kann-so-schlecht-nicht-sein"-Brille
gezockt und da ist mir das Ruckeln doch auch mal sehr deutlich aufgefallen,
was beim ersten Anzocken noch nicht so der Fall war. Neben einem irgendwie
ständig vorhanden unflüssigen Eindruck der Grafik (imo lange
nicht so schlimm wie in NfS-U1 auf der Xbox), bricht das Geschehen
in einigen Kurven in Rennen noch einmal extra ein, was besonders schlimm
aussieht.
Aufs Spiel selber hat das allerdings keinen Einfluss. Mich hat die
Technik ja schon bei NfS-HP2 und NfS-U1 nicht so sehr gestört
und bis auf die Einbrüche in den Kurven ist das hier besser gelöst.
Das Geschwindigkeitsgefühl ist ab 200km/h - wenn dieser Verwisch-Effekt
einsetzt - sehr gut, erinnert mich dann auch vom Fahrverhalten her
an Burnout 2. Schade, dass die Straßen wieder recht leer sind,
dafür machen die Verfolgungsjagden jetzt am Anfang mit grad mal
4 Polizeiwagen schon mächtig Spaß.
Wer mit den Underground-Teilen was anfangen konnte, wird auch bei
diesem Teil nichts falsch machen können, mir gefällt es
jetzt schon Lichtjahre besser als NfS-U1." |
 |
|
|
|
|
 |
Das Spiel wird ja mit Genuss überall
auseinandergenommen - und das im Großen und Ganzen auch zu Recht.
Für einen Ego-Shooter macht PDZ zu viel falsch. Was gleichzeitig
gut wie schlecht ist, ist das recht offene Leveldesign, das einem
viel Freiraum und Platz zum Erforschen bietet, leider aber auch für
Verwirrung sorgt (dank blauer Wegweiser aber nicht allzu lange). Die
Gegner verhalten sich z.T. merkwürdig (10 Schritte vor, 10 Schritte
zurück), ob das Zeichen von Intelligenz ist, weiß ich noch
nicht. Die Grafik ist teilweise ein Hammer (z.B. die Asphalt-Texturen
in der U-Bahn-Station in der Nähe der Gleise sehen einfach atemberaubend
echt aus; andere Texturen sind zwar sehr schön und äußerst
plastisch, wirken aber arg künstlich), dafür läuft
das Geschehen recht langsam ab + gelegentliches Tearing. Die Cover-Funktion
funktioniert gut, wenn sie funktioniert, was in der Kampagne leider
öfter nicht der Fall ist. Waffenaufnahme und Waffenwechsel liegen
auf der gleichen Taste, dazu reicht für die Waffenaufnahme ein
leichter Tastendruck, so dass man aus Versehen schon mal eine Waffe
tauscht und danach mühevoll seine eigentliche Waffe wieder neu
suchen muss. Wegen der Zusatzfunktionen der Waffen kann man diese
zu den Stärken des Spiels zählen, da kann man lange experimentieren
und testen. Im Multiplayer-Modus kann das Spiel durchaus Spaß
machen, besonders der DarkOps-Modus mit insgesamt 4 Spielern war ein
taktisch geprägter Spaß. |
 |
|
|
|
|
 |
Als reines Offline-Spiel ist PGR3 schon eine Enttäuschung,
da irgendwo die Herausforderung fehlt. In PGR2 musste ich für
jede Platin-Medaille noch hart kämpfen (gerne auch mal >20
Versuche), obwohl ich da jede Strecke schon längst auswendig
kannte. Hier kann man sich auf Platin noch Fehler erlauben oder hat
bei den Cone Challenges genug Zeit, ein paar gemütliche Extra-Drifts
hinzulegen, was bei PGR2 unmöglich war. Da musste man die Cone
Challenges mit Vollgas auf der Ideallinie fahren und z.T. noch die
Kudos für "Good Line" kassieren, um überhaupt
zeitlich und der vorgegebenen Kudoszahl entsprechend durch zu kommen.
Auch die ganzen Rennen mit Zeitlimit sind viel zu einfach. Man muss
nicht mehr perfekt (also Ideallinie plus maximal mögliche Kurvengeschwindigkeiten)
fahren, selbst mit Bandenkontakt ist das zu schaffen. Auf der Nordschleife
hab ich mit dem Sagaris die Vorgabe (7:02) um fast 20 Sekunden unterboten,
bei meinem ersten Versuch. Das ist absurd.
Die neuen Modi (Drift Ch., Time vs. Kudos, Breakthrough) sind witzig,
die ersten beiden verlangen auch eine andere Herangehensweise, was
noch etwas Abwechslung reinbringt. Insgesamt ist die Solo Karriere
zu kurz und dadurch, dass sie mit 1-2 Autos zu schaffen ist, wirkt
das alles auch längst nicht so spannend wie in PGR2, wo man imo
meist erst einen schlechteren Wagen aus der nächsten Klasse nehmen
musste und erst später die TopAutos kaufen konnte usw.
Hinzu kommt das, was man aus meinen Tipps ablesen kann. Man kann im
Spiel alles bekommen, ohne groß irgendwas tun zu müssen.
Das ist imo ein großes Zugeständnis der Entwickler an den
Massenmarkt.
Online gefällt die neue LIVE-Karriere - so lange man nicht zu
viele Rennen mit irgendwelchen wild rempelnden Deppen fahren muss.
Der Zeitenvergleich verliert durch die Extra-Rankings für jede
Klasse etwas an Übersicht, zumal die gefilterte Freundesliste
auf diese Weise schnell arg leer sein kann (außerdem bekommt
die Freundesliste eine eigene Nummerierung, nicht die Platzierungen
aus dem WorldRanking). Insgesamt wird PGR3 hier seiner Rolle als führender
Online-Racer gerecht, wenn es auch sicher nicht die Stellung von PGR2
erreichen kann - auch wegen der zahlreichen Konkurrenz. |
 |
|
|
|
|
The Elder Scrolls
IV
Oblivion |
Tolle Grafik, schöner Sound und eine detailverliebte,
riesige Rollenspielwelt im Fantasylook, das sind die allerersten Eindrücke.
Danach wird man von allerhand Dungeons, Personen (inkl. angedeutetem
Tagesablauf), 9 Städten, vielen Schurken, Tieren und Monstern
und unendlich vielen Aufgaben in eine Spielwelt gezogen, die ihresgleichen
sucht. Oblivion ist einfach wunderschön, man muss sich aber darauf
einlassen und wirklich in die Welt eintauchen.
Viel mehr kann ich dazu nach rd. 20-25 Std. noch nicht sagen, außer
dass es wohl das bisher beste Xbox360-Spiel ist und dass die deutsche
Übersetzung eine einzige Katastrophe ist. Es wird dadurch nicht
unspielbar, aber derart viele Fehler, noch englische Wortfetzen, unlesbare
Abkürzungen und einfach miese Formulierungen sind nicht mehr
akzeptabel - auch bei der Textmenge (und es gibt viel, sehr viel zu
lesen) nicht! |
 |
|
|
|
|

Geometry Wars
Evolved |
Hexic HD |
Marble Blast Ultra |
Zuma Deluxe |
 |
 |
 |
|

Home |